Stege - Køge 110 km
Heute morgen habe ich wieder beim Bäcker gefrühstückt. Da ich in der Nähe des Tresens saß, konnte ich interessante Studien betreiben. Der Andrang war recht groß und alle standen schön in der Schlange, wie wir das auch kennen. Wollte jemand den Laden durch den Eingang verlassen, wurde er energisch darauf hingewiesen, dass er den drei Meter entfernten Ausgang zu benutzen habe.
Fast alle bezahlten mit Kreditkarte. Das ist hier sowieso die Standardmethode der Bezahlung. Bei kleineren Beträgen braucht man überall nur die Karte kurz ans Lesegerät halten und die Bezahlung erfolgt dann ohne weiter Eingabe. Bei uns geht das auch manchmal, aber weder alle Karten noch alle Lesegeräte sind dafür geeignet.
Ich muss jetzt zusehen, dass ich das Bargeld bald wieder loswerde, denn in Kopenhagen braucht man sicher keins.
Man kann jetzt natürlich Für und Wider abwägen:
Was passiert, wenn Strom oder Internet längere Zeit ausfallen?
Was passiert mit den "nebenbei" erhobenen Daten ( Einkaufsverhalten, Bewegungsprofile ...)
Das gehört nicht mehr in einen Reisebericht und ist aber trotzdem sehr wichtig.
Heute war es ziemlich frisch und Regen war auch angesagt (kam aber nicht). Der Wind hatte auch nicht gedreht, also ging die Strampelei wieder los - wenigstens waren die Berge nicht mehr so zahlreich und steil.
Zum ersten Mal habe ich heute gesehen, dass eine komplette Landstraße mit farbigem Radstreifen markiert war. Das war aber auch eine einmalige Ausnahme. Ich muss aber sagen, dass das subjektive Sicherheitsgefühl deutlich besser ist. Es wäre schon viel getan, wenn sowas auf innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen eingeführt würde.

Und an Faxe bin ich heute vorbei gekommen. Außer wegen seines interessanten Namens hat der Ort auch unter den Freunden des Gerstensaftes eine gewisse Bekanntheit, weil sich in Faxe eine Brauerei befindet. Ich fuhr aber nur durch Faxe Ladeplats, Fax liegt weiter landeinwärts.

Etwas später drehte der Fahrradweg auf nordwestliche Richtung und es gab häufig Kantenwind von schräg hinten, manchmal sogar richtigen Rückenwind. In meiner Euphorie habe ich dann gleich einen Abzweig verpasst und musste mit Gegenwind zurück.
An der Küste kam ich dann noch an ehemaligen Kalksteinfelsen vorbei. Kein Motiv für Caspar David, alles schon verarbeitet!

Die letzten 10 bis 15 km waren dann wie eine Belohnung für die vorherige Plackerei. Der Himmel ging auf, es wurde deutlich wärmer und der Radweg führte an der Küste entlang, d.h. fast, denn weite Teile waren eingezäunt und offensichtlich privat. Auf der anderen Straßenseite standen dann die Villen. Neben vielen schönen auch sehr protzige der Neureichen mit künstlichem Wasserfall, Betonlöwen oder - elefanten.
Auch Privatstege gibt es, die Möven interessiert das nicht.

Nach etwas Sucherei und mit Hilfe von Einheimischen habe ich in Køge auch noch ein schönes Bett (ohne Breakfast) gefunden.

Morgen geht's die letzten Kilometer nach Kopenhagen. Von Køge aus könnte ich auch mit der S-Bahn fahren, aber ich werd den Teufel tun!
Heute morgen habe ich wieder beim Bäcker gefrühstückt. Da ich in der Nähe des Tresens saß, konnte ich interessante Studien betreiben. Der Andrang war recht groß und alle standen schön in der Schlange, wie wir das auch kennen. Wollte jemand den Laden durch den Eingang verlassen, wurde er energisch darauf hingewiesen, dass er den drei Meter entfernten Ausgang zu benutzen habe.
Fast alle bezahlten mit Kreditkarte. Das ist hier sowieso die Standardmethode der Bezahlung. Bei kleineren Beträgen braucht man überall nur die Karte kurz ans Lesegerät halten und die Bezahlung erfolgt dann ohne weiter Eingabe. Bei uns geht das auch manchmal, aber weder alle Karten noch alle Lesegeräte sind dafür geeignet.
Ich muss jetzt zusehen, dass ich das Bargeld bald wieder loswerde, denn in Kopenhagen braucht man sicher keins.
Man kann jetzt natürlich Für und Wider abwägen:
Was passiert, wenn Strom oder Internet längere Zeit ausfallen?
Was passiert mit den "nebenbei" erhobenen Daten ( Einkaufsverhalten, Bewegungsprofile ...)
Das gehört nicht mehr in einen Reisebericht und ist aber trotzdem sehr wichtig.
Heute war es ziemlich frisch und Regen war auch angesagt (kam aber nicht). Der Wind hatte auch nicht gedreht, also ging die Strampelei wieder los - wenigstens waren die Berge nicht mehr so zahlreich und steil.
Zum ersten Mal habe ich heute gesehen, dass eine komplette Landstraße mit farbigem Radstreifen markiert war. Das war aber auch eine einmalige Ausnahme. Ich muss aber sagen, dass das subjektive Sicherheitsgefühl deutlich besser ist. Es wäre schon viel getan, wenn sowas auf innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen eingeführt würde.
Und an Faxe bin ich heute vorbei gekommen. Außer wegen seines interessanten Namens hat der Ort auch unter den Freunden des Gerstensaftes eine gewisse Bekanntheit, weil sich in Faxe eine Brauerei befindet. Ich fuhr aber nur durch Faxe Ladeplats, Fax liegt weiter landeinwärts.
Etwas später drehte der Fahrradweg auf nordwestliche Richtung und es gab häufig Kantenwind von schräg hinten, manchmal sogar richtigen Rückenwind. In meiner Euphorie habe ich dann gleich einen Abzweig verpasst und musste mit Gegenwind zurück.
An der Küste kam ich dann noch an ehemaligen Kalksteinfelsen vorbei. Kein Motiv für Caspar David, alles schon verarbeitet!
Die letzten 10 bis 15 km waren dann wie eine Belohnung für die vorherige Plackerei. Der Himmel ging auf, es wurde deutlich wärmer und der Radweg führte an der Küste entlang, d.h. fast, denn weite Teile waren eingezäunt und offensichtlich privat. Auf der anderen Straßenseite standen dann die Villen. Neben vielen schönen auch sehr protzige der Neureichen mit künstlichem Wasserfall, Betonlöwen oder - elefanten.
Auch Privatstege gibt es, die Möven interessiert das nicht.
Nach etwas Sucherei und mit Hilfe von Einheimischen habe ich in Køge auch noch ein schönes Bett (ohne Breakfast) gefunden.
Morgen geht's die letzten Kilometer nach Kopenhagen. Von Køge aus könnte ich auch mit der S-Bahn fahren, aber ich werd den Teufel tun!
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